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Parabol

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Auch dieser Messina-Ofen hat seinen Namen einem Himmelskörper entlehnt - dem Jupiter-Mond IO. Eine immer stärkere optische Reduktion der äusseren Hülle des Ofens führte schließlich dazu, dass sogar der oft störenden Türgriff entfiel. Stattdessen öffnet sich die Feuertür wie von Geisterhand durch einen kleinen elektrischen Antrieb - ausgelöst von einem Impuls des Bewegungsmelders im Sockel des Ofens. Nach dem Einlegen des Holzes versenkt sich das gebogene Glas wieder selbsttätig satt und bündig wie die Tür eine Luxuslimousine in den Ofenkorpus. Trotz schlanker, eleganter Optik beherbergt das Heizmöbel satte 135kg Speicher in seinem Inneren und sorgt damit vor allem für angenehme, lang anhaltende Strahlungswärme. Bedienfehler sind ausgeschlossen, weil es ausser dem Holznachlegen nichts zu bedienen gibt. Selbst bei kleinen Holzmengen sorgt die vollautomatisch ablaufende Luftregelung für einen umweltgerechten und effizienten Abbrand.

Die sandgestrahlte, fettfreie Stahloberfläche wird unter freiem Himmel mit einer Lösung aus Essig und Salz ca. 4 bis 6 mal behandelt, bis sich eine flächige Rostschicht bildet. Nach jedem Auftragen der Lösung wird der Ofen mit einer Handbürste kräftig abgebürstet. Die rostigen Ofenkorpi werden mindestens 4 bis 6 Wochen unter freiem Himmel zum Nachreifen“ aufgestellt. Danach wird der Flugrost mit einer speziellen Nylonbürste entfernt und die Oberfläche mit einer Leinölfirnis-Lösung eingeölt. Nach dem Endzusammenbau wird die Oberfläche erneut leicht geölt und anschließend trockengerieben. Da wir nur bedingt Einfluss auf die Rostentwicklung haben, wird jede Oberfläche anders und jeder Ofen damit zum Unikat.

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